Satzung der Tennisgemeinschaft Rot-Weiß Wetter-Wengern e.V.

Diese Satzung wurde beschlossen in der Mitgliederversammlung vom 15.06.1986 und in das Vereinsregister beim Amtsgericht Wetter am 30.07.1986 eingetragen (VR 195), geändert am 20.03.1987, 20.03.2000, 21.04.2009, 16.03.2010, 29.02.2016 und 12.01.2017.

§ 1 Name und Sitz

1. Die Gemeinschaft führt die Bezeichnung:“ Tennisgemeinschaft Rot-
Weiß Wetter-Wengern e. V.“ und hat ihren Sitz in 58300 Wetter (Ruhr).

2. Der Verein ist in dem Vereinsregister eingetragen.

§ 2 Grundsätze und Zweck

1. Die Tennisgemeinschaft Rot-Weiß Wetter-Wengern e. V. verfolgt
ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts „Steuerbegünstigter Zwecke“ der Abgabenordnung.

2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie
eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwandt
werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des
Vereins. Auf Grund der gesetzlichen Ehrenamtspauschale dürfen
Tätigkeiten nach Maßgabe eines Vorstandsbeschlusses vergütet
werden.

4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft
fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt
werden.

5. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch Erziehung und Bildung der
Vereinsmitglieder zur Pflege des Sports. Insbesondere soll dem
jugendlichen Nachwuchs in diesem Sinne jegliche Unterstützung zuteil
werden.

§ 3 Mitgliedschaft

1. Die Gemeinschaft besteht aus aktiven, inaktiven, jugendlichen und
Ehren-Mitgliedern.

2. Mitglied des Vereins kann werden, wer die Satzung anerkennt und den
gemeinnützigen Zielen des Vereins folgt.

3. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
4. Die Mitgliedschaft datiert vom 1. des Monats nach Antragsdatum, wenn
die Aufnahme schriftliche bestätigt wird.

5. Ehren-Mitglieder des Vereins ernennt die Mitgliederversammlung mit 3/4
Mehrheit.

§ 4 Ende der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Kündigung, Ausschluss oder
Streichung.

2. Die Kündigung hat schriftlich zum Kalenderjahrende unter Einhaltung
der dreimonatigen Frist (Posteingang) zu erfolgen.

3. Ein Wechsel von aktiver zu inaktiver Mitgliedschaft ist zu Beginn eines
jeden Jahres möglich. Ein Wechsel von inaktiver zu aktiver
Mitgliedschaft ist nur mit dem Einverständnis des Vorstandes möglich.

4. Der Vorstand kann den Ausschluss eines Mitglieds der Gemeinschaft
nur mit Zustimmung von 2/3 der Mitglieder des Vorstandes beschließen,
wenn es durch sein Verhalten das Ansehen der Gemeinschaft oder die
Gemeinschaftsdisziplin gefährdet. Dem Mitglied ist vorher mit
Fristsetzung von 10 Tagen Gelegenheit zu geben, zu den Vorwürfen
Stellung zu nehmen.

5. Die Streichung aus der Mitgliederliste erfolgt durch einfachen Beschluss
des Vorstands. Die Streichung ist zulässig, wenn das Mitglied seinen

    Beitragsverpflichtungen nicht mehr nachkommt und nach Fristsetzung
von 1 Monat durch eingeschriebenen Brief seine
Beitragsverpflichtungen nicht erfüllt.

§ 5 Versammlungen

1. Die Mitglieder treten alljährlich zur ordentlichen Mitgliederversammlung
zusammen.

2. Anträge zur Mitgliederversammlung sind mindestens 5 Tage vorher dem 1. Vorsitzenden schriftlich einzureichen.
3. Die schriftliche Einladung mit Tagesordnung muss der 1. Vorsitzende
oder im Verhinderungsfall der 2. Vorsitzende wenigstens 10 Tage vorher
bei der Post aufgeben oder durch Boten zustellen lassen oder per eMail
verschicken.

4. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom 1. Vorsitzenden
einzuberufen:

    a) auf Verlangen des Vorstands,
    b) wenn mindestens 10% der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich
dies fordern.

    Der 1. Vorsitzende ist verpflichtet, die Versammlung spätestens 30 Tage
nach Eingang des Antrags einzuberufen.

§ 6 Beschlüsse

Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist jederzeit beschlussfähig. Stimmberechtigt sind alle zur Mitgliederversammlung
erschienenen Mitglieder nach Vollendung des 18. Lebensjahres. Beschlüsse erfordern einfache Stimmenmehrheit, soweit die Satzung nicht andere Mehrheiten vorschreibt.

§ 7 Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliedsversammlung ist oberstes Entscheidungsorgan in allen Angelegenheiten der Gemeinschaft. Ihre Aufgaben sind insbesondere:
1. Entlastung des Vorstandes
2. Wahl des Vorstandes
3. Wahl der Kassenprüfer
4. Beitragsbeschlüsse
5. Ernennung der Ehrenmitglieder

§ 8 Vorstand

1. Der Vorstand besteht mindestens aus dem:
    – 1. Vorsitzenden
    – 2. Vorsitzenden
    – Kassenwart
    Die Mitgliederversammlung kann die Zahl der Vorstandsmitglieder mit 2/3 Mehrheit erhöhen.
2. Der Vorstand ist berechtigt, Aufgaben zu delegieren.
3. Der Vorstand entscheidet in allen Angelegenheiten, die nicht
ausdrücklich der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.

4. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der
Mitglieder anwesend ist.

5. Die Mitgliederversammlung verabschiedet eine Geschäftsordnung für
den Vorstand.

6. Alle Vorstandsbeschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit
gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1.
Vorsitzenden oder seines Stellvertreters.

§ 9 Vertretung des Vereins

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. oder 2. Vorsitzenden zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied vertreten. Die Mitgliederversammlung kann auch andere Personen mit der Wahrnehmung von Aufgaben beauftragen.

§ 10 Wahl des Vorstandes

1. Der 1. Vorsitzende ist in geheimer Wahl zu wählen. Gewählt ist er dann,
wenn die absolute Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten
Mitglieder sich auf ihn einigt. Erhält keiner der Kandidaten die absolute
Stimmenmehrheit, so erfolgt in einem 2. Wahlgang eine Stichwahl
zwischen den zwei Kandidaten mit der relativ höchsten Stimmenzahl.
Ein Losentscheid bei Stimmengleichheit ist dann zulässig.

2. Die übrigen Vorstandsmitglieder werden mit einfacher Stimmenmehrheit
gewählt. Auf Antrag hat die Wahl in geheimer Abstimmung zu erfolgen.

3. Der Vorstand wird auf zwei Jahre gewählt.

§ 11 Fachgruppen

1. Der Verein kann unter Berücksichtigung der Ziele gem. § 2
Fachgruppen bilden (z.B. zur Förderung und Pflege von Trimmsport,
Hallentennis, Seniorengymnastik o.ä.).

2. Mitglieder einer Fachgruppe sind in Form einer Umlage an den
angefallenen Kosten zu beteiligen.

§ 11a Jugend

1. Die Jugend führt und verwaltet sich im Rahmen der Satzung und der
Ordnungen der Tennisgemeinschaft Rot-Weiß Wetter-Wengern e. V.
selbständig und entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden
Mittel.

2. Der 2. Vorsitzende ist Mitglied des Vereinsvorstandes als Jugendwart.
3. Alles nähere regelt die Jugendordnung.

§ 12 Verwaltung der Einnahmen und Ausgaben

1. Die Verwendung der eingegangenen Gelder hat entsprechend der
    Zielsetzung der Gemeinschaft zu erfolgen. Im Einzelnen entscheidet
darüber der Vorstand.

2. Die Verwaltung der Einnahmen und Ausgaben liegt beim Kassenwart,
der zur ordnungsgemäßen Führung der Unterlagen, sowie der
Sicherung von Belegen verantwortlich ist.

§ 13 Kassenprüfung

1. Die Mitgliederversammlung bestimmt zwei Kassenprüfer. Die
Kassenprüfer werden längstens für einen Zeitraum von 2 Jahren
gewählt, jedoch mit der Maßgabe, dass in jedem Jahr ein Kassenprüfer
ausscheidet. Eine Wiederwahl ist nur für eine spätere Legislaturperiode
möglich.

2. Diese Kassenprüfer haben über ihre Prüfung der
Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten und Empfehlungen zur
Entlastung und Nichtentlastung auszusprechen.

§ 14 Beiträge, Aufnahmegebühren

1. Die Höhe der Beiträge und Aufnahmegebühren werden von der
Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes mit
einfacher 
Stimmenmehrheit beschlossen.
2. Zur Deckung außerplanmäßigen Finanzbedarfs über die gewöhnliche
Geschäftstätigkeit hinaus kann die Mitgliederversammlung die Erhebung
von Umlagen beschließen. Die Umlagen können jährlich bis zum
zweifachen des Mitgliedsbeitrages betragen.

§ 15 Schriftverkehr

Der Schriftführer hat den allgemeinen Schriftverkehr zu führen, die Beschlüsse der Versammlungen und der Vorstandssitzungen zu protokollieren, zu unterschreiben und sie gesammelt aufzubewahren. Jede Niederschrift bedarf zu ihrer Gültigkeit der Gegenzeichnung durch den 1. Vorsitzenden oder einen Vertreter. Wird kein Schriftführer bestellt, übernimmt der Kassenwart diese Aufgabe.

§16 Spielordnung

Die Spielordnung wird vom Vorstand festgelegt. Ausführungsbestimmungen dazu können von dem Sportwart erlassen werden. Der Sportwart ist in seinen Entscheidungen dem Vorstand gegenüber verantwortlich.

§17 Satzungsänderungen

Satzungsänderungen bedürfen einer 3/4 Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder einer Mitgliederversammlung.

§ 18 Auflösung

1. Zur Beschlussfassung über eine Auflösung des Vereins oder eines
Zusammenschlusses mit einem anderen Verein ist die einfache Mehrheit
der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
2. Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen
Zweckes verfällt das gesamte Vereinsvermögen an die Stadt Wetter und
wird dort von dieser gleichem oder anderem sportlichen Zweck
zugeführt.

§ 19 Schlussbestimmungen

Soweit diese Satzung keine Regelung trifft, gelten die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches. Insbesondere finden hier die gesetzlichen Vorschriften für die nicht eingetragenen und eingetragenen Vereine direkte oder entsprechende Anwendung.